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8. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Du bist fort

Sehnsucht bereitete mir Schmerzen,

besonders im Herzen.

Ich hatte Kummer,

er störte meinen Schlummer.

Ich baute eine Mauer,

aus jener Trauer.

Ich freute mich nicht mehr,

leidete sehr.

Irgendwann zog sie fort,

an einen anderen Ort.

Davor wollte ich nur entfliehen,

am besten wegziehen.

Sie war schwer zu heilen,

blieb nur zuweilen.

Sowas hab ich nie geraten,

du hast mich verraten.

Du hast mich verlassen,

ich könnte dich hassen.

Ich beginne wieder zu Leben,

doch du bist ferner als Theben.

Du bist fort,

an einem anderen Ort.

Ich habe große Not,

denn du bist tot.

 

von Elena (6b)

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  1. Sebastian / Dez 8 2010 12:59 pm

    Das Gedicht hat mir ausgesprchen gut gefallen.

    Am Anfang vermutete man noch du hättest dich getrennt von jemandem. Dann erfährt man, dass die andere Person krank ist oder so. Und dann ist sie weit weg, und man weiß noch nicht, dass damit der Himmel gemeint ist. Dann ist man aber auch verletzt davon, dass die andere Person weg ist. Hat sie sich vielleicht umgebracht?
    Und das erst zum Schluß steht, dass die andere Person tot ist, ist echt gut!
    Das ist wie eine spannende Geschichte geschrieben!

    • ein Katholik / Dez 9 2010 4:04 pm

      @Sebastian

      „…daß es der Himmel ist.“

      Da geht mir ein Gedanke durch den Kopf:
      Was íst das- der Himmel! ?

      Gruß
      Peter

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