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11. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Sehnsucht

Sehnsucht nach etwas Alltäglichem.

Sehnsucht nach Gerüchen, Geschmäcker, Berührungen und Worte.

Sehnsucht nach einem Menschen.

Jemand verstorbenes,  jemand verreistes,  jemand der einfach nicht da ist.

Sehnsucht nach Augenblicken.

Nach einem Lächeln, einer Träne, einer Versöhnung und manchmal auch nach einem Streit.

Sehnsucht nach Zukunft.

Nach Aufklärung, einem Gespräch, einer Voraussicht und einem Ratschlag.

Sehnsucht nach Vergangenheit.

Nach Erinnerungen, Stimmen, Mimik und Gestik.

Sehnsucht nach Momenten.

Nach Herzklopfen, Schmerz, Überraschungen und Reaktionen.

Sehnsucht nach Freiheit.

Nach Luft, Raum, Schwerelosigkeit und Flügeln.

Sehnsucht nach sich selbst.

Nach der eigenen Meinung, seinen eigenen Gefühlen und den eigenen Plänen.

 

 

Alle Arten von Sehnsucht haben eines gemeinsam:

Jede ist eine andere Art des Vermissens.

 

von Lena

 

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10. Dezember 2010 / sehnsucht2010

-Nelson Mandela-

„Unsere tiefste Angst ist es nicht,
ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es,
dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
das wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn,
um von mir zu glauben, dass ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es,
warum solltest Du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, dich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum
nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns,
sie ist in jedem.

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.“

 


 

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9. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Wegweiser der Sehnsucht

S uchen

E rinnerungen

H offnung

N eugierde

S püren

U nerfüllt

C hristus

H öhen

T iefen

 

von Sara (12), Kerstin (12) und Michelle (12)

8. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Du bist fort

Sehnsucht bereitete mir Schmerzen,

besonders im Herzen.

Ich hatte Kummer,

er störte meinen Schlummer.

Ich baute eine Mauer,

aus jener Trauer.

Ich freute mich nicht mehr,

leidete sehr.

Irgendwann zog sie fort,

an einen anderen Ort.

Davor wollte ich nur entfliehen,

am besten wegziehen.

Sie war schwer zu heilen,

blieb nur zuweilen.

Sowas hab ich nie geraten,

du hast mich verraten.

Du hast mich verlassen,

ich könnte dich hassen.

Ich beginne wieder zu Leben,

doch du bist ferner als Theben.

Du bist fort,

an einem anderen Ort.

Ich habe große Not,

denn du bist tot.

 

von Elena (6b)

7. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Suche nach sich selbst

Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein
Schalt das innerlicht ein, was wird da wohl sein
Was drang in mich ein
Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein
Schalt das innerlicht ein, was wird da wohl sein
Was drang in mich ein
Meine Augen sind auf, doch ich sehe nicht raus
Ich schaue hinein, will verinnerlicht sein
Was drang in mich ein
Die Sehnsucht
Die Sehnsucht
Bin wie ein Blinder der das Sehen sucht
Weil er sich, (und) nicht irgendwen sucht
Wir sehn´ uns
Manche fragen wie die Zeit vergeht
Ich frag mich wie die Zeit entsteht
In der ich ausgesprochen lang mit einer ausgeprägten Sehnsucht
leb´
Die kommt und geht
Manche fragen wie die Zeit vergeht
Ich frag mich wie die Zeit entsteht
In der ich mich ausgesprochen lang mit einer ausgeprägten
Sehnsucht leb`
Die kommt und geht
Und steht und fällt
Mit meinen Eindrücken dieser Welt
Vom feigen Held, der nichts erzählt
Weil ihm dazu der Mut längst fehlt
Mir fehlt die Sehnsucht
Ich vermisse die Sehnsucht
Bin wie ein Blinder, der das sehen sucht
Weil er sich, (und) nicht irgendwen sucht
Wir sehn´ uns
(Schiller feat. Xavier Naidoo aus dem gleichnamigen Album
„Sehnsucht“)

 

 


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6. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Impulse zum Nachdenken

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

Allein und abgetrennt

Von aller Freude,

Seh ich ans Firmament

Nach jener Seite.

Ach, der mich liebt und kennt,

Ist in der Weite.

Es schwindelt mir, es brennt

Mein Eingeweide.

Nur wer die Sehnsucht kennt,

Weiß, was ich leide!

 

J. W. von Goethe

 

Denke darüber nach, wonach du dich in deinem Leben sehnst:

 

Ich sehne mich nach …

 

 

Hier noch ein Lied, das beschreibt, Sehnsucht nach etwas zu haben:

 

von Caroline

5. Dezember 2010 / sehnsucht2010

Fernweh

Die Antike an den nordischen Wanderer

Über Ströme hast du gesetzt und Meere durchschwommen,

Über der Alpen Gebirg trug dich der schwindlichte Steg,

 

Mich in der Nähe zu schaun und meine Schöne zu preisen,

die der begeisterte Ruf rühmt durch die staunende Welt;

 

Und nun stehst du vor mir, du darfst mich Heilge berühren,

Aber bist du mir jetzt nähe, und bin ich es dir?

F. Schiller

 

von Jelena (11), Annika (11) und Jenny (11)